Kultur

Biennale in Salzburg 2013: Festival zeitgenössischer Musik

28. Februar 2013
Festival zeitgenössischer Musik

Dieses Wochenende startet die dritte Ausgabe der Salzburg Biennale. Schon davon gehört? Es wird Einiges zu hören geben! Hingehen, neugierig sein, sich auf Neues einlassen sehr empfohlen.

Was ist nun die Salzburger Biennale 2013?

Die Biennale findet – wie ihr Name es schon verrät  –  alle zwei  Jahre statt und ist ein Festival für zeitgenössische Musik. Und was mir vom Besuch des Biennale Teams im Kulturausschuss hängen geblieben ist, war der Appell des Biennale Vorstands, Rektor Reinhart von Gutzeit (kein Zitat, sinngemäß wiedergegeben): Große Komponisten wurden oft von lokalen Mäzenen oder Auftraggebern gefördert und ihre Musik ist bis heute zu hören. Was bleibt aber von unserer Zeit? Es sei Aufgabe der Gesellschaft, aktuelle Kunst zu fördern, damit auch in der Zukunft was bleibt. Oder mit anderem Blick: ein Schüler Beethovens werde zitiert mit den Worten: „Wie merkwürdig, heute im Konzert habe ich nur tote Komponisten gehört.“

Also, auf zu den lebenden Komponisten und Komponistinnen.

Das Programm hat heuer den Schwerpunkt Palimpsest – ich habe das Wort nachschlagen müssen – das ist ein Vorgang des Wiederbeschreibens. Und so heißt es im Editorial der Biennale Website: „Auch Musik komponieren bedeutet, sich in Form von Annäherung oder Abgrenzung gegen über der übermächtigen Tradition zu positionieren, sich des »Woher« zu vergewissern, um ein »Wohin« zu definieren. Zentrales Thema im Programm der dreiwöchigen Salzburg Biennale 2013 sind die wechselnden Perspektiven zeitgenössischer Komponisten auf die Tradition oder auch auf eigene frühere Werke. … Musik über Musik, spannend, originell und manchmal auch verstörend. …“

Das Programm findet an den ersten drei März-Wochenenden statt, die Kartenpreise sind mit 20 Euro recht erschwinglich. Spontan hingehen sollte in den meisten Fällen auch gut möglich sein.

 

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