Frauen

Watchgroup gegen sexistische Werbung Salzburg nimmt ihre Arbeit auf

4. Februar 2012

Die Salzburger  Watchgroup gegen sexistische Werbung ist mit Freitag nun offiziell tätig. Der erste Anstoß kam von mir, fand aber sehr schnell Mitstreiterinnen aus den verschiedensten Bereichen (siehe „Über uns“). Was wir wollen:

STOPPT sexistische Werbung!

Warum? Sie macht Frauen zu Sexobjekten, produziert falsche Schönheiten, gibt sehr einseitige Rollenbilder wieder.  Wir Frauen sind eben nicht ein Produkt, freuen uns nicht täglich über neues Waschmittel, und wollen auch nicht ungesunden Schönheitsidealen nacheifern. Der Bilderflut sind wir dennoch ausgesetzt – ob wir wollen oder nicht. Medien umgeben uns in fast allen Lebenslagen und wirken. Und schaffen Wirklichkeit.

Es geht auch anders – das zeigen viele kreative Agenturen, die völlig ohne Frauen zu diskriminieren gute, witzige wie auch immer gewünschte Werbung für ihr Produkt machen.

Die Reaktionen auf unsere Öffentlichkeitsarbeit sind vielfältig. Wir bekommen Rückmeldungen von Frauen, die sich bedanken, dass hier endlich mal wer aktiv wird. Von Männern, die sich bedanken, weil auch sie nicht ständig zu geilen Böcken reduziert werden wollen, die auf „sex sells“ stehen.
Mitmachen ist daher sehr erwünscht – Beschwerden können an watchgroup.salzburg@gmail.com gesendet werden.

Was sagen die KritikerInnen?

Das war schon  vorhersehbar – so sehr, dass wir sogar auf unserer Website Antworten dazu haben – siehe „Fragen und Antworten“:  Nr. 6 – Haben wir keine anderen Sorgen?
Oder wie viel Phantasie jemand braucht, um z.B. Vergleiche mit pornographischen Darstellungen zu erkennen. Dazu wollen wir sensibilisieren, viele haben sich schon zu sehr an die Bilder gewöhnt.
Dazu gibt es aber einerseits die Kurzfassung unserer Kriterien  – denn wir entscheiden nicht aus dem Bauch, sondern auf einer fundierten Basis. Und zum Anderen empfehle ich dieses Video, das sehr anschaulich den Einfluss von Medien/Werbung auf Rollenbilder zeigt:
Miss Representation

Wer hat jetzt noch Fragen?

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