Umwelt

AUS der Atomkraft! AKWs abschalten!

12. März 2011

Zur Katastrophe in Japan in Bezug auf die beschädigten AKWs (steht uns ein SuperGAU noch bevor?)  ist es mir ein Anliegen, einige Fakten wieder in Erinnerung zu rufen:

* Österreich hat 1978 NEIN zur Atomkraft gesagt. Wie kann es dann sein, dass österreichische, staatsnahe Energieversorger  immer noch mit Atomstrom handeln?! Zur Salzburg AG die grüne LTAbg. Astrid Rössler

* Wir sind betroffen von der Katastrophe in Japan. Unser Minister Berlakovich sagt: in Österreich kann uns nichts passieren. Wie schön.
Wir brauchen aber in Österreich nicht weit schauen, denn wir haben AKWs in unmittelbarer Nachbarschaft, die URALT sind. Und keinem Flugzeugabsturz oder einem sonstigen Unfall standhält. Hier ein aktuelles Gutachten zum AKW ISAR 1, dass einem die Haare zu Berge stehen lässt!
Dazu auch Greenpeace in ihrer leider allzu aktuellen Aktion: Video: Protest gegen Umweltministerium / Berlakovich in Wien

* Wir werden von der Atomlobby nach Strich und Faden belogen, hier ein paar Gegenüberstellungen – erstellt vom Umweltinstitut München e.V.

 

 

Atomlüge: Atomstrom ist wirtschaftlich und garantiert billigen Strom.
Tatsache: Ohne Subventionen würde die Kilowattstunde Atomstrom €2,- kosten.

Atomlüge: Atomkraftwerke sind harmlos
Tatsache: Da können wir jetzt aktuell nach Japan schauen (kein Zitat..)

Atomlüge: Für den Atommüll gibt es eine Lösung
Tatsache: Weltweit gibt es KEIN Endlager für hochaktive, über 1 Million Jahre strahlende Abfälle!

Atomlüge: Atomstrom ist eine heimische Energie
Tatsache: Uran muss wie Öl un Gas importiert werden

Atomlüge: Die friedliche Nutzung der Atomkraft ist kontrollierbar
Tatsache: Atomkraft wird für den Bau von Atombomben missbraucht

Atomlüge: Atomkraft rettet das Klima
Tatsache: Mit nur 2% Anteil des weltweiten Energieverbrauch ist Atomkraft unbedeutend für den Klimaschutz

Atomlüge: Längere Laufzeiten (der deutschen AKWs) überbrücken die Zeit der Umstellung auf Erneuerbare Energien.
Tatsache: Längere Laufzeiten bedeuten mehr Atommüll, höheres Risiko und Blockade der Erneuerbaren.

Brauchen wir wirklich ein nächstes Tschernobyl um das alles zu begreifen?

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