Integration

Integration – wer integriert wen wohin?

16. Januar 2010

Ich war Teilnehmerin der Fortbildung „Grün-alternative Stadtentwicklung“, die sich dieses Wochenende mit dem Thema Integration auseinander gesetzt hat.

Und in der heutigen Diskussion ist mir ein anderer Blick auf das Thema Integration ermöglicht worden, mit folgendem Resultat:

Ich streiche das Wort „Integration“ bis auf Weiteres aus meinem Wortschatz.

Mir geht’s hier um Chancengleichheit für BürgerInnen, die sich unter bestimmten Regeln wo niederlassen. Vor Augen habe ich z.B. das „Spielbrett Salzburg“. Alle, die hier mitspielen, brauchen die gleichen Bedingungen, das betrifft Rechte wie Pflichten. Alles andere wäre nicht fair und führt zu Konflikten (was es ja permanent tut).

Und Probleme, die wir im Zusammenleben aller Menschen mit verschiedensten Hintergründen tatsächlich haben, gehören konkret gelöst. Im Sozialbereich, in der Bildung, in der Nachbarschaftsarbeit, etc. Hier soll nicht romantisch „wir sind doch alle gleich und haben uns lieb“ gespielt werden, sondern das Problem bei der Wurzel gepackt werden.

Da helfen Einkommen, von denen Menschen tatsächlich leben können.
Da hilft Bildung, die nicht aussortiert, sondern fördert (und auch die Ressourcen hat, das zu tun).
Da hilft Beteiligung von BürgerInnen, um den Bedürfnissen näher zu sein und die Verantwortung, aber auch Solidarität zu stärken.
Da helfen ganz viel andere kleine und größere Ideen, die wir meist nicht neu erfinden, sondern einfach nur TUN müssen.

Und: Wir müssen uns ganz klar gegen jede Art von Rassimus wehren.

Schluss mit der Nebelbombe Ausländerfeindlichkeit und Rassismus, die den Blick auf die tatsächlichen Handlungsfelder verstellt.

Und her mit Vielfalt aller Art genießen.

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